Die HEGLA Group hat nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung mit RS technology, wonach alle Gesellschaftsanteile auf HEGLA übergehen, ihren Eintritt in den Markt der Nassbearbeitung und Glasbearbeitung bekannt gegeben. Dies geht aus einer offiziellen Mitteilung der HEGLA Group hervor.
Nach Abschluss der Transaktion wird das Unternehmen unter dem Namen HEGLA-RS technology firmieren. Die Produktion von Glasbearbeitungsanlagen und Wasseraufbereitungssystemen bleibt am Standort Fürth bei Nürnberg, Deutschland, erhalten.
Durch die Vereinbarung erweitert HEGLA sein Portfolio und kann künftig Anlagen zur Kantenbearbeitung, zum Bohren, Fräsen von Flachglas sowie zum Schneiden von Kuppeln anbieten.
RS technology wird sich gemeinsam mit der HEGLA Group auf die Entwicklung vernetzter automatisierter Anlagen konzentrieren und dabei das internationale Vertriebsnetz von HEGLA nutzen.
„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Herrn Stimpfig und dem Team von RS technology“, erklärte der Geschäftsführer der HEGLA Group, Jochen H. Hesselbach.
Friedrich Stimpfig erläuterte, dass die Entscheidung über einen längeren Zeitraum gereift sei und HEGLA sich als starker Partner mit internationaler Präsenz erwiesen habe. Seinen Angaben zufolge gewährleistet die Zusammenarbeit zudem eine stabile Ersatzteilversorgung und einen schnellen Service über das HEGLA-Netzwerk.
Die HEGLA Group wurde 1976 von den Familien Hesselbach und Glaser gegründet. Heute beschäftigt die Gruppe rund 750 Mitarbeitende. Das Unternehmen entwickelt und produziert Anlagen für die Lagerung, das Schneiden, Sortieren und Bearbeiten von Glas sowie ERP- und MES-Software.
RS technology ist seit 1932 tätig. Das Werk in Fürth produziert Maschinen zum Schneiden, Brechen, Schleifen und Polieren von Glas sowie Anlagen zum Bohren und Fräsen von Flachglas.
OKNA.ua erinnert daran, dass Schüco International KG zuvor eine Vereinbarung mit Schirmer Maschinen GmbH über die Herstellung von Bearbeitungszentren geschlossen hat.