Swisspacer verlegt Forschungs- und Entwicklungszentrum von Deutschland in die Schweiz

Daryna Tschaban 27 мая 2026 г. в 12:25

Swisspacer hat die Eröffnung eines neuen Technologiezentrums in Lengwil (Schweiz) bekannt gegeben. Seit April 2025 wurde die zuvor in Herzogenrath (Deutschland) betriebene Infrastruktur für Validierung und Entwicklung dorthin verlagert. Zudem wurde an diesem Standort die Abteilung für Qualitätskontrolle erweitert.

Die Zusammenführung von Entwicklung und Qualitätskontrolle an einem Standort ermöglicht schnellere Entscheidungen. Neue Produkte können nun effizienter getestet und auf den Markt gebracht werden.
Kürzlich brachte Swisspacer die neue Produktlinie Swisspacer Ultimate | Nyxé auf den Markt — einen vollständig schwarzen Abstandhalter mit 33 % Recyclingmaterial.

„Das Technologiezentrum stärkt unseren Hauptsitz als zentrales Entwicklungszentrum“, sagt Matthias Bach, CEO von Swisspacer. „Die Bündelung von Fachwissen und Ressourcen in Lengwil ist ein klares Bekenntnis zu unseren Schweizer Wurzeln ...“

Der Ausbau der Testkapazitäten ist einer der wichtigsten Entwicklungsschwerpunkte des Zentrums. „Die erweiterten Test- und Validierungsmöglichkeiten ermöglichen es uns, die Eigenschaften neuer Ideen, Prototypen und fertiger Produkte deutlich schneller zu bewerten“, erklärt Marie Guin, Leiterin Forschung und Entwicklung. „Von eigenen internen Tests bis hin zur Prüfung nach regulatorischen Standards werden unsere Entwicklungsprozesse schneller und robuster, während die Qualität kontinuierlich steigt.“

Loris Buliard, Projektleiter Materialwissenschaften, ergänzt: „Das Technologiezentrum verbessert vor allem den Übergang von der Materialforschung zur industriellen Umsetzung. Wenn Entwicklung, Validierung und Produktion enger zusammenarbeiten, können Iterationen schneller und auf Grundlage eines gemeinsamen Datenbestands durchgeführt werden.“

Swisspacer ist ein Schweizer Unternehmen, das seit mehr als 25 Jahren Abstandhalter für energieeffiziente Mehrscheiben-Isolierglas (MIG) herstellt. Das Unternehmen gehört zur Saint-Gobain-Gruppe und wurde 1998 gegründet.

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