GEALAN BALTIC modernisiert Anlagen und beseitigt ungeplante Stillstände

Daryna Tschaban 7 августа 2026 г. в 20:29

Das litauische Werk GEALAN BALTIC, das zur deutschen GEALAN Fenster-Systeme Gruppe gehört, hat seine Produktionsanlagen in Vilnius modernisiert. Dies teilte das Unternehmen in den sozialen Medien mit. Das Werk führte die Modernisierung in Zusammenarbeit mit dem schweizerisch-schwedischen Unternehmen ABB durch.

GEALAN BALTIC produziert PVC-Profile für Fenster und Türen. Das Werk ist seit 1997 in Vilnius tätig und bedient Litauen, Lettland, Estland und die Ukraine.

Das Unternehmen führte die Modernisierung schrittweise über einen Zeitraum von fünf Jahren durch. Der Schwerpunkt lag auf den Extrusionslinien, insbesondere auf den elektrischen Systemen der Extruder. Fachleute ersetzten rund 13 Motoren unterschiedlicher Leistung durch energieeffiziente dreiphasige Niederspannungs-Synchronmotoren von ABB. Zusammen mit den Motoren installierten die Ingenieure Frequenzumrichter der ABB-Baureihe ACS880 und HMI-Bedienpanels.

Saulius Rimša, Leiter der technischen Abteilung von GEALAN BALTIC, erklärte, dass der Verschleiß der alten Anlagen der Grund für die Modernisierung gewesen sei. „Viele Anlagen waren sehr alt, zahlreiche elektrische Komponenten waren verschlissen und veraltet, und der Austausch einzelner Teile brachte nur wenig Verbesserung“, sagte er.

Rimantas Verseckas, Vertreter der technischen Abteilung von GEALAN BALTIC, ergänzte, dass das Werk nach der Installation der neuen Anlagen auf vorausschauende Wartung umgestellt habe. „Früher mussten wir häufig auf unerwartete Anlagenausfälle reagieren oder die Drehzahl manuell einstellen. Nach der Einführung der ABB-Systeme sind wir auf vorausschauende Wartung umgestiegen — die Anlagen signalisieren selbst den bevorstehenden Wartungsbedarf. Dadurch konnten Notfalleinsätze vermieden werden und das Team kann sich auf die Optimierung der Prozesse konzentrieren“, erklärte Verseckas.

Laut Verseckas ermöglichen die Frequenzumrichter eine präzise Regelung der Motordrehzahlen entsprechend dem tatsächlichen Produktionsbedarf, anstatt die Motoren ständig mit maximaler Leistung laufen zu lassen. Dadurch werden der mechanische Verschleiß und der Stromverbrauch reduziert.

Justinas Pesliakas, Leiter des Bereichs Motoren und Antriebe bei ABB in Litauen, wies darauf hin, dass Modernisierung zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Wettbewerbsfähigkeit von Produktionsunternehmen werde. „Viele Produktionsunternehmen stehen heute vor ähnlichen Herausforderungen — steigenden Energiekosten, der Notwendigkeit, eine unterbrechungsfreie Produktion sicherzustellen, und immer höheren Anforderungen an die Effizienz. Investitionen in modernere Elektromotoren, Frequenzumrichter und Steuerungssysteme sind daher nicht nur eine technologische Modernisierung, sondern auch eine unternehmerische Maßnahme, die die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und die Betriebskosten senkt“, sagte Pesliakas.

Grigorij Romadin, Spezialist für Servicevertrieb bei ABB, erläuterte den Vorteil eines schrittweisen Modernisierungsansatzes. „Zunächst wird ein erstes Projekt umgesetzt, mit dem sich der Ansatz unter realen Betriebsbedingungen überprüfen und mögliche Verbesserungen bewerten lassen. In den nächsten Phasen kann der Ansatz weiter optimiert und an die konkreten Anforderungen des Kunden angepasst werden. Dadurch sinken die Planungskosten, während der Kunde Funktionen erhält, die speziell auf seine Prozesse zugeschnitten sind“, erklärte Romadin.

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