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Roto E-Tec Drive funktioniert jetzt mit Fenstern aus jedem Rahmenmaterial
Foto: Roto
Roto E-Tec Drive ist jetzt für Fenster aus jedem Rahmenmaterial verfügbar. Bei verriegeltem Fenster ist der Antrieb weder von außen noch von innen sichtbar

Roto E-Tec Drive funktioniert jetzt mit Fenstern aus jedem Rahmenmaterial

Die deutsche Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH hat eine Erweiterung des Einsatzbereichs des elektrischen Antriebs Roto E-Tec Drive bekannt gegeben. Hersteller können ihn nun in Fenster aus jedem Rahmenmaterial mit einem Flügelgewicht von bis zu 100 kg einbauen.

Roto E-Tec Drive entriegelt das Fenster automatisch, kippt den Flügel zum Lüften, schließt ihn und verriegelt ihn. Der Antrieb ist in der Fensterkonstruktion verdeckt untergebracht. Bei geschlossenem Flügel ist er weder von innen noch von außen sichtbar.

Der Hersteller richtet das System insbesondere auf Oberlichter und schwer erreichbare Fenster aus. Als mögliche Einsatzbereiche nennt Roto Treppenhäuser, Wartebereiche, Unterrichtsräume und Sporthallen. Der Nutzer kann den Kippwinkel des Flügels einstellen.

Der Antrieb ist mit den Beschlagsystemen Roto NX und Roto AL kompatibel. Er kann auch bei größeren Drehkippfenstern mit Roto TiltFirst Beschlag eingesetzt werden. Die Flügelfalzbreite reicht von 450 bis 2.400 mm, die Flügelfalzhöhe von 285 bis 3.000 mm. Das maximale Flügelgewicht beträgt 100 kg.

Das Fenster kann über einen Taster, einen Funktaster oder eine Fernbedienung gesteuert werden. Das System unterstützt zudem die Anbindung an die Gebäudeautomation und an Smart-Home-Systeme. Der Nutzer kann das Fenster mechanisch öffnen, beispielsweise zur Reinigung oder Wartung.

Roto bietet zwei Anschlusssets an — das Connection Set und das Wireless Connection Set. Letzteres enthält ein EnOcean-Funkmodul. Damit lassen sich Funktaster und Fernbedienungen anbinden sowie der Antrieb in Automatisierungssysteme integrieren, die EnOcean nutzen. Die Montage beider Sets erfolgt über einen kabelgebundenen Plug&Play-Anschluss.

Bei der Anbindung an die Gebäudeautomation können Lüftungsintervalle festgelegt werden. So kann das System beispielsweise im Sommer nachts die Flügel kippen und sie nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit wieder schließen. Die Lüftungsdauer kann auch anhand der Daten von Raumluftsensoren bestimmt werden.

Zuvor hatte Roto den E-Tec Drive vor allem als Antrieb für Holz- und PVC-Fenster beschrieben.

Zum Vergleich: Die italienische Giesse, die zu Quanex gehört, hatte zuvor Smart C.H.I.C. für Aluminium-Drehkippfenster vorgestellt. Smart C.H.I.C. ist speziell für Aluminiumkonstruktionen konzipiert und arbeitet in Kombination mit den verdeckt liegenden Giesse C.H.I.C. Bändern.
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