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AGC dekarbonisiert die Glasproduktion durch Nutzung von Abwärme und Solarenergie
Foto: AGC Glass Europe
Ein Drittunternehmen finanziert, errichtet und betreibt die Anlagen und verkauft den Strom zu einem Festpreis an AGC zurück

AGC dekarbonisiert die Glasproduktion durch Nutzung von Abwärme und Solarenergie

AGC Glass Europe hat gemeinsam mit dem Energieunternehmen E.ON den Start eines Dekarbonisierungsprojekts am Floatglaswerk in Seingbouse, Frankreich, bekannt gegeben. Das Unternehmen installierte eine Organic-Rankine-Cycle-Anlage und errichtete ein Solarkraftwerk auf dem Werksgelände.

Der Glasschmelzofen arbeitet bei sehr hohen Temperaturen. Zuvor gingen rund 30 Prozent der Wärme mit den Rauchgasen verloren. Nun wandelt das Werk diese Wärme ohne CO2-Emissionen in Strom um.

Im Jahr 2024 wurde am Standort eine ORC-Anlage mit einer Leistung von 1,3 MW installiert. Sie nutzt die Restwärme des Ofens und erzeugt Strom für den Eigenbedarf des Werks.

Zusätzlich installierte AGC Photovoltaikmodule auf einer Fläche von 27.000 m². Das erste Solarkraftwerk mit einer Leistung von 2,7 MWp nahm 2024 den Betrieb auf. Ein zweites Kraftwerk mit 5,1 MWp ist seit Anfang 2026 in Betrieb.

Gemeinsam liefern diese Systeme rund 15 GWh Strom pro Jahr. Damit wird ein значanter Teil des Strombedarfs des Standorts gedeckt. Das Unternehmen reduziert die Emissionen um etwa 900 Tonnen CO2 jährlich.

Das Projekt wird im Rahmen eines langfristigen Power Purchase Agreement umgesetzt. E.ON finanzierte, errichtete und betreibt die Anlagen. AGC kauft den Strom zu einem Festpreis. Dieses Modell verringert die Abhängigkeit von Marktschwankungen und erforderte keine Anfangsinvestitionen seitens AGC.

Auch ein anderes Unternehmen kündigte Emissionsminderungen an: Pilkington UK plant den Bau eines Wasserstoffwerks zur Reduzierung der CO2-Emissionen.
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