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GU präsentiert modulares UNI-JET Drehkippbeschlagsystem
Foto: Gretsch-Unitas
Das GU UNI-JET System ermöglicht die Integration neuer Funktionen, ohne den gesamten Beschlag auszutauschen, indem kompatible Komponenten verwendet werden

GU präsentiert modulares UNI-JET Drehkippbeschlagsystem

Gretsch-Unitas Deutschland (GU) hat seinen UNI-JET Drehkippbeschlag zu einem modularen System für Fenster, Balkontüren und Schwellen weiterentwickelt.

Fensterhersteller können das System an ihre jeweiligen Anforderungen anpassen. UNI-JET vereint verschiedene Öffnungsarten, Sicherheitsstufen und Schwellenvarianten in einem einzigen System. Dadurch wird die Anzahl einzelner Komponenten reduziert und gleichzeitig der Einsatzbereich für unterschiedliche Kundenanforderungen erweitert.

Ist eine höhere Sicherheitsstufe erforderlich, ergänzt der Hersteller lediglich einige definierte Komponenten und erhöht die Einbruchhemmung des Fensters auf die Widerstandsklasse RC2 oder RC3. Dabei bleibt die Produktionslogik unverändert: Werkzeuge, Prozesse und Fertigungsabläufe müssen nicht angepasst werden.

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Bei der Montage muss der Flügel nur einmal positioniert werden. Weniger Bewegungen während der Montage bedeuten weniger Fehler und eine schnellere Installation – sowohl in der Produktion als auch auf der Baustelle.

UNI-JET unterstützt auch Sonderformen von Fenstern, darunter schräge und bogenförmige Konstruktionen. Hersteller können solche Projekte innerhalb eines einzigen Systems realisieren, ohne für jeden Anwendungsfall separate technische Lösungen entwickeln zu müssen.

Nach Angaben der Entwickler konstruiert GU seine Drehkippbeschläge so, dass sich neue Entwicklungen in bestehende Systeme integrieren lassen. Neue Anforderungen – etwa höhere Flügellasten oder zusätzliche Sicherheits- und Komfortfunktionen – können in das System integriert werden, ohne den Beschlag vollständig auszutauschen.

Für Hersteller bedeutet dies nach Angaben des Unternehmens, dass alte und neue Systeme nicht parallel eingesetzt werden müssen, keine Komponenten für ausgelaufene Serien vorgehalten werden müssen und eine langfristige Stabilität bei der Produktionsplanung gewährleistet ist.
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